6.2.09

Darwins Revolution


Sein ganzes Leben lang befasste sich Charles Darwin mit der Natur. Seine Evolutionstheorie(e.進化論) stellte schließlich die Wissenschaften auf den Kopf. Darwins Erkenntnisse sind heute noch von großer Bedeutung.

Charles Darwin wurde am 12. Februar 1809 in England geboren. Er studierte Medizin und Theologie, aber am meisten interessierte er sich für die Jagd(e.狩獵) und das Reiten(s.騎馬). Er untersuchte mit Begeisterung Tiere und war am liebsten in der Natur. 1831 bekam er die Chance, mit dem Forschungsschiff "HMS Beagle" zu reisen. Insgesamt fünf Jahre war Darwin unterwegs und besuchte verschiedene Kontinente.
 
Auf seiner Reise sammelte Darwin getrocknete Pflanzen, Fossilien(s.化石), Insekten und Vögel. Zurück in London untersuchte er vor allem die Finken(r.雀科的鳥類), die er auf den Galapagos-Inseln gefunden hatte. Viele von ihnen hatten einen kurzen dicken Schnabel(r.喙). Damit knackten(vt.打開.砸開.使裂開) sie Nüsse und Samen. Andere hatten einen langen dünnen Schnabel, mit dem sie in Blüten und schmale Ritzen(e.裂痕.裂縫) hineinkamen. Darwin erkannte, dass diese Finken gemeinsame Vorfahren haben mussten, aus denen sich mit der Zeit unterschiedliche Arten entwickelt hatten. Die Evolutionstheorie war geboren. Es folgten viele Jahre, in denen Darwin weiterforschte.
 
Als er sein Buch "Die Entstehung der Arten durch natürliche Auslese(e.自然淘汰)" 1859 veröffentlichte, waren die Reaktionen sehr unterschiedlich: Lob und Begeisterung, aber auch Kritik und Empörung(e.憤慨), vor allem bei der Kirche. Denn die biblische Schöpfungslehre besagt: Gott hat sämtliche Lebewesen – Mensch, Tiere und Pflanzen – innerhalb von sechs Tagen so erschaffen, wie sie heute aussehen. Darwin wurde als Atheist(r.無神論者) beschimpft, weil er sagte, dass alle Lebewesen sich stetig verändern und dass sie miteinander verwandt sind.
 
Heute sind Darwins Erkenntnisse über die Entstehung der Tiere und der Menschen weitgehend bestätigt, zum Beispiel auch seine Vermutung, dass der erste Mensch aus Afrika stammt. Er selbst verteidigte seine Thesen(e.論點) nie öffentlich, schrieb aber bis zu seinem Tod noch viele Bücher. Der Wissenschaftler starb am 19. April 1882 im Alter von 73 Jahren.
 
Freitag, 06. Februar 2009 von http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4006723,00.html 
Glossar
 
Evolutionstheorie, die – die Idee von der Entwicklung der Lebewesen
 
etwas auf den Kopf stellen – etwas stark verändern
 
Theologie, die – die Lehre einer Religion
 
Begeisterung, die – die Freude; der Spaß
 
Fossil, das – sehr alte zu Stein gewordene Tierskelette
 
Fink, der – ein kleiner bunter Vogel
 
Schnabel, der – der Mund der Vögel
 
etwas knacken – hier: öffnen
 
Samen, der – das Korn einer Pflanze, aus dem eine neue Pflanze wachsen kann
 
Ritze, die – ein längliches Loch
 
Vorfahre, der – die Großeltern, deren Eltern und so weiter
 
natürliche Auslese, die – die Tatsache, dass in der Natur die Lebewesen sterben, die nicht gut an ihre Umwelt angepasst sind
 
Empörung, die – die starke Wut; das Beleidigtsein
 
biblisch – bezogen auf die Bibel
 
Schöpfungslehre, die – die Lehre, wie das Leben durch einen Gott entstanden ist
 
Atheist, der – jemand, der nicht an einen oder mehrere Götter glaubt
 
stetig – immer, andauernd
 
These, die – die Idee; die Vermutung

沒有留言: