1.5.08

Hochschule will die Besten


Die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar bei Koblenz bietet ein praxisorientiertes Studium nur für die Besten an. Die private Universität hat einen Schönheitsfehler - sie kostet.

5.000 Euro Studiengebühren pro Semester müssen Studenten zahlen, die an der WHU studieren. Doch dafür wird ihnen auch einiges geboten: mehrere Auslandsaufenthalte, ein praxisnahes Studium und natürlich eine campusweite Wireless-LAN-Verbindung. Doch nur die Besten der Besten werden an der Elitehochschule angenommen.
Hendrik Thörner zählt zu den so genannten Besten, auch wenn er das von sich nicht behaupten(vt.堅持.主張) würde. Im Frühjahr 2001 hat er sich mit 400 anderen an der WHU beworben, den Aufnahmetest bestanden. Er spricht Englisch, Spanisch und "Taxi-Chinesisch", wie er sagt. Und er bringt das soziale Engagement mit, das Rektor Michael Frenkel erwartet. BWL-Student Thörner ist Rettungssanitäter(r.搜救醫護人員). Mit vier Kommilitonen hat er ein Ersthilfe-System für Vallendar gegründet.
Student Christopher Cederskog hat im August 2006 seine Diplomarbeit abgegeben - nach acht Semestern, zwei davon hat er im Ausland absolviert. In den Semesterferien hat er außerdem drei Praktika gemacht. "Was wirklich der Vorteil ist, dass man aus dem Studium herausgeht und wirklich weiß, wie der Job nachher aussehen wird." Das sei ein großer Unterschied zu Leuten, die an der staatlichen Universität studiert und nicht so viele Praktika gemacht haben, glaubt Cederskog. Nach einer halbjährigen Verschnaufpause(e.喘息休息期) wird er bei der Deutschen Bank seinen ersten Job antreten.
Die WHU zieht eine positive Zwischenbilanz(e.期中結算): Die große Mehrheit der Absolventen - knapp 80 Prozent - gehören zu den zehn Prozent der besten Betriebswirtschafts-Studenten in Deutschland. Der Rektor Michael Frenkel möchte die WHU gerne vergrößern. Momentan bildet er an seiner Hochschule 85 Betriebswirte pro Jahr aus. Bald sollen es doppelt so viele sein. Dafür braucht Frenkel noch mehr Abiturienten, die sich bewerben - und exzellente Professoren, die bei ihm arbeiten wollen. 

Freitag, 16. März 2007 von http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2386791,00.html
GLOSSAR
Studiengebühren, die – Bezahlung für das Studium
praxisnah – an der praktischen Arbeit orientiert
campusweit - auf dem gesamten Unigelände
Elitehochschule, die - eine Universität, an der nur die besten Studenten studieren dürfen
etwas von sich behaupten - etwas über sich selber sagen
Engagement, das – die persönliche Verpflichtung; die Bemühung
etwas von jemandem erwarten – etwas annehmen; etwas voraussetzen
Rettungssanitäter, der – eine zum Rettungsdienst ausgebildete Person
Kommiliton(e)/in, der, die – ein/e Student/in, der/die an derselben Uni studiert
etwas absolvieren – etwas durchführen; etwas abschließen
Verschnaufpause, die – eine kurze Erholungsphase
Zwischenbilanz, die – die Schlussfolgerung; das Fazit(s.總結)
exzellent – sehr gut; ausgezeichnet

Fragen zum Text
Wie hoch sind die Studiengebühren an der WHU pro Semester? 
1.  5.000 Euro
2.  500 Euro
3.  50.000 Euro.
Jemand, der eine Verschnaufpause einlegt...´
1.  hat Schnupfen.
2.  erholt sich kurz
3.  arbeitet hart und viel.
Ein exzellenter Student ist ein...
1.  sehr guter Student.
2.  fauler Student.
3.  gelangweilter Student.
Arbeitsauftrag
Halten Sie Studiengebühren für sinnvoll? Oder finden Sie, dass das Studium kostenlos sein sollte? Begründen Sie Ihre Meinung.

 

沒有留言: